auf Anfrage
21.08.2026
20.06.2026
6 Monate (12 Unterrichtstage)
CHF 8'340.00
CAS
Die Teilnehmenden des CAS sind Fach- und Führungspersonen, die in einer stark vernetzten und konfliktgeprägten Welt geopolitische Kompetenzen benötigen. Angesprochen sind sowohl Personen aus der Privatwirtschaft, wie etwa aus den Bereichen Strategie, Risiko, Standortentwicklung, Kommunikation oder Public Affairs, als auch aus dem öffentlichen Sektor: Internationale Organisationen, Bund und Kantone.
Ziele:Modul 1 startet mit den Grundlagen globaler Machtstrukturen und geopolitischer Risiken. Sie lernen, globale und regionale Entwicklungen systematisch zu analysieren sowie deren Auswirkungen zu bewerten.
Die Exkursion nach Tirana bietet Einblicke in die geopolitische Dynamik des Westbalkans und die Rolle Albaniens als NATO-Mitglied und EU-Beitrittskandidat. Im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden die Herausforderungen und Perspektiven einer Region beleuchtet, die zwischen europäischer Integration, geopolitischem Wettbewerb und wirtschaftlicher Transformation steht.
Der dritte Kursblock widmet sich der Geoökonomie, also der Nutzung wirtschaftlicher Macht zur Verfolgung geopolitischer Ziele. Dieses Thema wird im Kontext des Finanzplatzes Zürich und seiner Akteure vertieft. Den Abschluss des Moduls bildet das Szenario-Lab in Winterthur, in dem die Teilnehmenden das im ersten Modul erworbene Wissen anwenden und kritisch reflektieren.
Geoeconomic Strategy & Resilient Business DesignModul 2 beleuchtet die Auswirkungen geopolitischer Spannungen auf Lieferketten und technologische Entwicklungen. Sie analysieren strategische Abhängigkeiten, entwickeln Resilienzstrategien und beurteilen die Folgen des globalen Wettbewerbs um Schlüsseltechnologien für Unternehmen und Märkte.
Die Exkursion nach Brüssel vertieft das Thema Economic Security: Wie können strategische Abhängigkeiten, bei gleichzeitiger Wahrung einer offenen Volkswirtschaft, verringert werden? Darüber hinaus werden aktuelle Entwicklungen in der europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die Rolle der Nato sowie die geopolitischen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine diskutiert.
Zurück in Winterthur wird der CAS mit einem Workshop «Resilience in Geopolitical Crisis» abgeschlossen. Im Zentrum stehen die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen gegenüber geopolitischen Schocks, der Umgang mit Unsicherheit sowie die Entwicklung resilienter Organisations- und Entscheidungsstrukturen.
Siehe Terminplan unter Downloads für eine Übersicht der Themenblöcke und Kursdaten.
School of Management and Law
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