Bewegung bedeutet Lebensqualität – auch bei Demenz. Diese Weiterbildung inspiriert dazu, motorische Veränderungen besser zu verstehen, neue Wege der Bewegungsförderung zu entdecken und Patient:innen mit Empathie und Fachwissen zu begleiten.
Zielpublikum:- Physiotherapeut:innen
- Ergotherapeut:innen
Ziele:Absolvent:innen
- analysieren motorische Veränderungen bei verschiedenen Demenzformen und leiten daraus therapeutisch relevante Konsequenzen ab.
- wählen evidenzbasierte sowie innovative Interventionen zur Bewegungsförderung und -optimierung aus und setzen diese zielgerichtet im klinischen Alltag ein.
- Sind in der Lage (technische-) Hilfsmittel wie Lagerungssysteme, Orthesen oder Positionierungskissen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Indikation zu beurteilen.
- Lernen moderne Verfahren zur Ganganalyse kennen (z. B. Gait Ride-Matte) zur Erfassung von Gangvariabilität und zur Ableitung therapeutischer Massnahmen.
- identifizieren erhaltene motorische Ressourcen und integrieren diese ressourcenorientiert in die Therapieplanung.
- gestalten die interprofessionelle Zusammenarbeit aktiv mit, insbesondere bei der Zieldefinition und Auswahl geeigneter Assessments.
Inhalt:
Motorische Veränderungen zählen zu den häufigsten und folgenreichsten Symptomen bei Demenz. Sie beeinflussen Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität – oft schon früh im Verlauf. Wie können wir therapeutisch wirksam und ressourcenorientiert handeln? Welche aktuellen evidenzbasierten Ansätze stehen zur Verfügung? Und wie gelingt eine gute Zusammenarbeit im interprofessionellen Team?
In diesem Weiterbildungskurs beschäftigen wir uns mit den Grundlagen der Motorik bei Demenz, analysieren die aktuelle Evidenzlage und reflektieren praxisnahe Strategien zur Bewegungsförderung. Ziel ist es, Ihre therapeutische Handlungskompetenz zu stärken – differenziert, empathisch und im Austausch mit Kolleg:innen.
Themen
Motorische Veränderungen bei Demenz: Grundlagen und klinische Relevanz
- Bewegungsförderung: Evidenzbasierte und praxisnahe Ansätze
- Ressourcenorientierte Therapie und Alltagsintegration
- Ganganalyse und Gangvariabilität: Methoden und Interpretation
- Differenzierung verschiedener Demenzformen und deren motorische Auswirkungen
- Zusammenarbeit im interprofessionellen Team: Zieldefinition und Assessment
- Reflexion herausfordernder Situationen im therapeutischen Alltag
- Alltagsaktivitäten gezielt fördern
Anschlussmöglichkeiten
Dieser Weiterbildungskurs wird an folgende Weiterbildungen angerechnet: - CAS Klinische Expertise in Geriatrischer Physiotherapie
- Modul Assessments und Training im Alter
- Modul Delir, Demenz und Depression - Fokus Therapie
- CAS Ergotherapie - Fach- und Führungskompetenzen erweitern
- CAS Best Practice Ergotherapie Geriatrie
- CAS Best Practice Ergotherapie Psychiatrie